Kategorie: Allgemein, Presse, Termine

Vereinsausflug 2018


Es geht ins Hohenlohische nach Schwäbisch Hall

Abfahrt ist am Samstag, 29.09.2018 um 07.00 uhr am Rathaus in Salzstetten

Rückfahrt und Ankunft in Salzstetten ist gegen 21.00 Uhr geplant

Unser gemeinsamer Ausflug mit dem  Verschönerungsverein führt uns in diesem Jahr ins Hohenlohische nach Schwäbisch Hall.

Vom Reisebüro Schweizer wurde ein interessantes Programm zusammengestellt:

– Altstadtführung Schwäbisch Hall

– Präsentation Bäuerliche Erzeugergemeinschaft

– Führung durch den Reagianalmarkt

– Führung Seed of Hope

– Besuch und Kostprobe in einer Käserei

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und einen schönen geselligen Ausflug

 

Minigolfturnier 2018


Wie immer waren wir auch in diesem jahr wieder mit zwei Mannschaften beim Turnier des Verschönerungsvereins beteiligt.

Diesesmal wollten wir dann doch einmal besser abschneiden und nahmen uns vor,  fleissig zu üben. Leider wurde daraus dann doch nichts und wir mussten wieder ordentlich Zielwasser trinken.

Trotzdem landete unsere 1. Mannschaft immerhin auf Platz 5.

Unsere 1. Mannschaft spielte schon am Donnerstag 30.08.2018

Es spielten 1. Mannschaft Petra Guadagnoli, Anja Piplack, Andrè Werner, Manfred Fischer und Jan-Lukas Schwarz

Unsere 2. Mannschaft trat am Samstag, 01.09.2018 an.

In der 2. Mannschaftt spielten, Jutta Reitz, Sören Werner, Steffen Fuhrmann, Georg Saller und Rudi Luger.

An beiden Tagen hatten wir  herliches Wetter und natürlich wie immer eine riesen Gaudi.

Vielen Dank an unsere zwei Teams, die die Gaudi  mitgemacht haben

traditionelles Grillfest 2018


Bereits zur Tradition geworden ist unser alljährliches Grillfest für unsere Mitglieder, Helfer und Sponsoren.

Erfreulicherweise waren in diesem Jahr doch mehr als erwartet unserer Einladung gerfolgt.

Lag es an dem neuen Termin am Samstag, 28.07. 2018 ?

Wir sind ja ausnahmsweise von unserem angestammten Termin Mitte Juli abgerückt,

eigentlich auch wegen der Weltmeisterschaft.  (Lach)

Vom Wetter her hatten wir  das Glück wieder auf unserer Seite und so saßen wir  etwas länger an der Grillstelle beim Minigolfplatz.

(Ich weiß jetzt gar nicht mehr, wer da dann mit dem Singen angefangen hat)

Es war jedenfalls wieder ein schöner Abend, vielen Dank an die Organisatoren

 

 

 

Spielerausflug 2018


wieder eine Fahrt ins Blaue, bestens organisiert von unserem Andre Werner.

Alle waren natürlich gespannt, wo es dieses Mal hingeht. Leider war auch unser Busfahrer Jupp nicht bestechlich.

So ging es dann also am Samstag 14.07.2018 schon um 6.00 Uhr los. Ziel leider Unbekannt.

Nach unserem ersten Begrüßungsschluck war die Stimmung natürlich gleich auf dem Höhepunkt.

Mit guter Laune und viel Musik machten wir bereits morgens um 07.30 uhr Party auf der Raststätte und verursachten staunende Gesichter.

Und schwupps waren wir auch schon in Augsburg. Eine wirklich sehr schöne Stadt. Das Wetter lud ein, einen Biergarten aufzusuchen,… ach nein eine Brauereibesichtigung stand auf dem Programm.

Die größte Überraschung folgte dann am Abend. Andre hatte für uns das Freilichtmusical  EIN HERZ AUS GOLD ausgescuht,  das sich um die Geschichte der Fugger drehte.

Besonders das Titellied ein Herz aus Gold gesungen vom Hauptdarsteller Chris Murray ..und später auch von Andre …  war der absolute Kracher und blieb uns noch lange in Erinnerung.

Leider ging es dann am Sonntag schon wieder zurück nach Salzstetten, wo wir auf unserem Minigolf einen kleinen Abschluß feierten.

Es war toll, dass fast alle Spieler dabei sein konnten.  Es war wirklich der Hammer.

Vielen Dank an unseren Organisator Andre und unseren Busfahrer Jupp

 

Spendenadvent Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg


SpendenAdvent 2017

der Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg-Stiftung

Die „Salzstetter Theaterspatza“ erhalten 1000 Euro für „neuen Proberaum“

Im Rahmen der Aktion „SpendenAdvent“ schüttete die Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg-Stiftung über die Adventszeit einen Spendenbetrag von insgesamt 103.500 Euro aus. Mit den aus dem Zweckertrag des VR-GewinnSparens stammenden Fördermitteln werden soziale, gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Projekte im Geschäftsgebiet der Bank unterstützt und prozentual nach Anzahl der VR-GewinnSparlose auf die drei Regionen aufgeteilt. Somit wurde die Region Herrenberg mit 36.500 Euro, die Region Nagold mit 42.500 Euro und die Region Rottenburg mit 24.500 Euro bedacht.

Insgesamt wurden 179 Bewerbungen für eine Spende eingereicht. 125 regionale Vereine und Institutionen wurden von den Regionalkuratorien, bestehend aus Aufsichtsräten, Beiräten und den Regional-Direktoren der Volksbank, im Dezember 2017 ausgewählt. Einen Spendenscheck über „XXX“ Euro konnte auch der „VEREIN / INSTITUTION XY“ bei der Abschlussveranstaltung am 19. Dezember 2017 entgegennehmen. Dank dieser großzügigen Spende kann die Umsetzung des „PROJEKTES XY“ nun in Angriff genommen werden.

Sabine Walz und  Marga Kempeneers bei der Scheckübergabe in der Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg  zusammen mit „Carsten Hekel (Regional-Direktor), Detlev Klußmann (Vorstandsmitglied der Stiftung)

Ein nicht erwartetes Geschenk zu Weihnachten und passend zu den anstehenden Investitionen.

Darüber haben sich die Theaterspatza sehr gefreut.

 

Vielen Dank an die Volksbank Herrenberg-nagold-Rottenburg

 

 

 

Danke


Danke+++Danke+++Danke+++

Es war einfach grandios

Mit unserem  Stück Currywurst oder Kaviar von Winnie Abel haben wir unser treues Publikum absolut begeistern können

Drei Veranstaltungen mehr als ausverkauft, spricht für sich.

Die Akteure der Salzstetter Theaterspatza bedanken sich bei unserem Spitzenpublikum.

 

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Wir sind schon wieder an den Planungen für 2018.

Unsere Aufführungen 2018 sind wie gewohnt im April

Premiere            Samstag, 14.04.2018, 19.30 Uhr

2. Aufführung   Samstag, 21.04.2018, 19.30 Uhr

3. Aufführung   Sonntag, 22.04.2018, 17.00 Uhr

 

 

 

 

Spiallompa Ahoi, wir sind beim Umzug dabei


Die Theaterspatza freuen sich auf ihren Besuch

Wie jedes Jahr haben die Theaterspatza ihren Bewirtungsstand bei dem Salzstetter Umzug am 29.01.2017 in der Garage in der Freudenstädter Straße 8.

Für das leibliche Wohl ist wie immer bestens gesorgt. Die Salzstetter Theaterspatza freued sich auf ihren Besuch…

Mer sieht sich dann….. Spiallomba ahoi !!!

DRINGEND!!! Proberaum gesucht


Die Theaterswir-suchenpatza sind auf der Suche nach Räumlichkeiten

Die Theaterspatza sind auf der Suche nach einer passenden Räumlichkeit um unsere Proben durchzuführen. Da wir im Moment keinen festen Raum haben und wir jedes Mal unsere Requisiten und alles mitschleppen müssen wäre ein fester Proberaum für uns eine tolle Erleichterung. Vielleicht weiss uns jemand was oder kennt jemanden der etwas weiss. Der Raum sollte ca. 35 – 40m² groß und  in Salzstetten oder näheren Umgebung sein.

Ansprechpartner Oliver Dettling 0170 4660452 oder 07486/9160

 

Vielen lieben Dank

 

Minigolfturnier 2016


Natürlich hat eine Auswahl unserer Mitglieder auch beim diesjährigen Minigolftunier in Salzstetten teilgenommen.

Unsere Frauenmannschaft belegte sogar den 6. Platz und unsere Männer Platz 9.

Diese Platzierungen sind uns sowieso egal…. es war mal wieder eine Riesengaudi und nützliche Preise gabs auch noch.

Danke fürs Mitmachen und danke an den Verschönerungsverein für die Austragung dieses tollen Events

zu den Bildern

Salzstetter Jungschauspieler sind hoch motiviert


Schwarzwälder-Bote, 11.05.2015 20:42 Uhr

Die Theaterspatza Salzstetten mit ihrem Vorsitzenden Oliver Dettling (von links) stellen sich mit Schriftführerin Marga Kempeneers und den Ausschussmitgliedern Brigitte Raab und Thorsten Rumpelt neu auf. Foto: Wagner Foto: Schwarzwälder-Bote

Die Theaterspatza Salzstetten mit ihrem Vorsitzenden Oliver Dettling (von links) stellen sich mit Schriftführerin Marga Kempeneers und den Ausschussmitgliedern Brigitte Raab und Thorsten Rumpelt neu auf. Foto: Wagner

Von Eberhard Wagner

Waldachtal-Salzstetten. Die Theaterspatza Salzstetten sind und bleiben eine verschworene Gemeinschaft Gleichgesinnter, die ihrer Liebe zum Laienschauspiel auch in Zukunft treu bleiben werden. Trotzdem, so führte Vorsitzender Oliver Dettling in der Mitgliederversammlung am vergangenen Sonntag im Gasthaus Krone aus, habe man ein „Luxusproblem“:

„Uns gehen die Männer aus“, lautete sein trockenes Fazit. In der Tat gibt es mehr weibliche als männliche Akteure für die Theaterbühne. Auch ein Regisseur als Ersatz für Thomas Fischer oder André Werner wird dringend für die kommende Theatersaison gesucht. Für die künftigen Aufführungen stehen bereits Annette Schulz, Claudia Ganszki, Marga Kempeneers, Andrea Fuhrmann, Katja Di Donato, Gabi Kreidler, Brigitte Raab, und Thorsten Rumpelt zur Verfügung – eventuell auch Jutta Reitz. Bereits jetzt stehen die Termine für die Aufführungen fest, wenn auch noch kein Theaterstück ausgesucht worden ist: Am 16. April 2016 sowie am darauffolgenden Wochenende werden die „Spatza“ wieder ihr Publikum beglücken. Bestens aufgestellt ist auch die starke Jugendgruppe unter dem klangvollen Namen „Theaterspatzabande“: Inzwischen wollen acht Mädchen und ein Junge Theaterluft schnuppern. Fleißig proben die Jungschauspieler einmal in der Woche: „Sie sind mit Feuereifer bei der Sache“, freute sich Dettling. Nach seiner Einschätzung haben die Probestunden der Jugend sogar Einfluss auf verbesserte schulische Leistungen sowie das Selbstbewusstsein der Akteure.

46 Mitglieder zählt der Verein derzeit, wobei Dettling sogar künftige Neueintritte avisieren kann: „Einziges Problem: Jeder der Kandidaten wäre gerne das 50. Mitglied“, teilte er mit. Die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen funktioniert prächtig – vor allem aber mit dem Verschönerungsverein und dessen Vorsitzenden Elmar Schwarz. So ist die Teilnahme am Minigolfturnier für die „Spatza“ beinahe schon Pflicht, stellten sie doch im letzten Jahr schon drei Mannschaften.

Bürgermeisterin Annick Grassi, die selbstverständlich im vergangenen Jahr die Aufführung „Ein fast perfekter Mann“ besucht hatte, bezeichnete die vereinsübergreifende Arbeit der Mitglieder als beispielhaft und einzigartig. „Für einen solch kleinen Verein eine große Leistung hinsichtlich der Aktivitäten und seines Engagements“, betonte Grassi.

Laut Kassiererin Anke Schwarz stehen die Spatza auf gesundem Fundament – was aber nicht unbedingt auf ihren Vereinsfahnen steht: Als gemeinnützig geltender Verein wollen die Spatza auch künftig ihre Einnahmen an bedürftige Einrichtungen oder Organisationen spenden. Der Kauf der beiden zusätzlichen Richtmikrofone für den Gemeindesaal läuft ebenfalls als Spende. 2017 werden die Theaterspatza ihr 20-jähriges Vereinsjubiläum feiern dürfen. Hierfür plant der Vorstand bereits einen zusätzlichen Höhepunkt. „Die Planungen laufen bereits“, sagte Dettling und beruhigte schon mal vorsorglich die Mitglieder: „Keine Angst, das ist als zusätzliche Veranstaltung geplant – Theater wird natürlich auch im Jubiläumsjahr gespielt.“

Dringend gesucht wird ein Proberaum für die Aktiven und die Spatzabande. Permanent müssen Requisiten von einem Ort zum anderen gebracht werden – je nachdem, was gerade in Salzstetten frei ist. Bei den anstehenden Neuwahlen legte Brigitte Raab ihr Amt als Schriftführerin nach 13 Jahren nieder und wechselte in den Ausschuss. Ihre Kollegin aus dem Ausschuss, Marga Kempeneers, übernahm Raabs Amt für zwei Jahre. Neu in den Ausschuss wurde Thorsten Rumpelt berufen.

Theaterspatza Salzstetten ehren langjährige und treue Mitglieder


Schwarzwälder-Bote, 11.05.2015 20:26 Uhr

 Foto: Schwarzwälder-Bote

Foto: Schwarzwälder-Bote

Die Theaterspatza Salzstetten ehrten am vergangenen Sonntag bei ihrer diesjährigen Hauptversammlung im Gasthaus Krone in Salzstetten langjährige Mitglieder. Für ihre 15-jährige Vereinstreue wurden Elisabeth Steimle, Lore Spohn, Elmar Schwarz, Brigitte Raab, Marga Kempeneers, Manfred Fischer, Wolfgang Fahrner, Rita Dettling, Elke Dettling sowie außerdem auch Oliver Dettling mit Urkunden geehrt. Foto: Wagner

Salzstetter Theaterspatza brillierten mit ihrer neuen Komödie


MONIKA SCHWARZ, Südwestpresse

Viele Lacher im Publikum und großer Beifall am Ende: „Ein fast perfekter Mann“ – so der Titel der von den Salzstetter Theaterspatza aufgeführten Komödie in drei Akten- traf beim Premieren-Publikum ins Schwarze.

Salzstetten. Die anscheinend neu hinzugekommenen grauen Haare von Oliver Dettling, der in diesem Jahr den Part des Regisseurs übernommen hatte, hätten gar nicht sein müssen. „Seine“ Schauspieltruppe, darunter nicht nur die alten Schauspielhasen, sondern mit Katja Di Donato alias Gabi Maurer und Thorsten Rumpelt alias Olaf Kaiser auch solche, die vorher noch nie auf einer Bühne gestanden haben, erledigten ihren Part ausgezeichnet. Sollte Souffleuse Evelyn Reitz überhaupt zum Einsatz gekommen sein, dann blieb das jedenfalls selbst aus der ersten Reihe unbemerkt. Und auch sonst zeigten sich dem aufmerksamen Zuhörer keine Schwächen, Holperer oder gar Aussetzer. Die intensiven Proben der vergangenen Wochen haben sich also gelohnt.

Gekommen waren, wie schon in den Jahren zuvor, nicht nur die eingefleischten Fans der Theaterspatza, die sich kaum eine Aufführung entgehen lassen, sondern darüber hinaus zahlreiche Vertreter der Vereine und der umliegenden Theaterbühnen. Diese verfolgten mit großem Interesse, was die „Konkurrenz“ in diesem Jahr auf die Beine gestellt hat. Auch Bürgermeisterin Annick Grassi und Ortsvorsteher Wolfgang Fahrner weilten unter den Gästen.

Dass Ehefrau Gabi in Anbetracht der nicht vorhandenen Hausmannsqualitäten ihres Gatten Peter (Jürgen Zebrak) die Flucht nach Mallorca angetreten hatte, das konnten in Anbetracht des anfänglichen Chaos-Anblicks auf der Bühne wahrscheinlich nicht nur die Damen im Saale gut verstehen. „Kann Wasser eigentlich anbrennen“ und „eignet sich Obstler als Desinfektionsputzmittel“ sind insoweit nur zwei der Fragen, die Peter gemeinsam mit seinem besten Freund Olaf auf dem Weg zu einem besseren Hausmann zu klären versucht, nachdem Gabi ihm ein Ultimatum mit der Drohung des endgültigen Verlassens gestellt hat.

Schwiegermutter Elfriede Vierkant ( Annette Schulz), die sowieso viel lieber einen gewissen Kunibert aus Grünmettstetten als Wunschschwiegersohn gesehen hätte, hilft mit ihrem unangekündigten Besuch nicht wirklich weiter, sondern bringt das Männerduo in große Erklärungs-und auch sonstige Nöte.

Und die betreffen dann nicht nur Nachbarin Diana (Claudia Ganszki), die schon längst ein Auge auf den chaotischen Peter geworfen hat und der es deshalb alles andere als ungelegen kommt, dass dessen Ehefrau geflüchtet ist.

Und wäre da nicht die penetrante Nachbarin Ella Ehrlich – diese Rolle war Marga Kempeneers geradezu auf den Leib geschrieben- –, dann wäre der schönen Diana vielleicht erspart geblieben, auch noch die polnischen Putzfrau „Dasha“ zu mimen, die sich im großen Ganzen auf die Aussage „ nix verstehe, I nur putze“ beschränkte. Aus Sicht der Zuschauer wäre dies allerdings ziemlich bedauerlich gewesen- Dasha amüsierte das Publikum nämlich ungemein. Und Claudia Ganszki spielte mit ihrem Kopftuch so überzeugend, dass dies einer echten Dasha garantiert nicht besser gelungen wäre.

Völlig abgefahren wird die ganze Situation, als sich Nachbarin Ella gemeinsam mit Schwiegermutter Elfriede dann auch noch maßlos betrinkt, während Kammerjäger Dieter Rieselkäfer (Matthias Schulz) die Wohnung betritt, um den Flöhen dort den Garaus zu machen. Die ansonsten eher biedere Schwiegermama lässt sich alkoholisiert dann schon auch mal zum „Stinkefinger“ gegenüber dem unliebsamen Schwiegersohn hinreißen. Und der ist sowieso davon überzeugt, dass er die Polka auch rückwärts tanzen könnte und ihr trotzdem nicht gut genug wäre.

Dass sich am Ende doch noch alles zum Guten fügt und Peter vom absoluten Haushaltsignoranten selbst in den Augen von Ehefrau Gabi zum „fast“ perfekten Mann mutiert, das freut den Zuschauer, der schließlich bis zum Ende mitgefiebert hat.

Wer im Anschluss an das unterhaltsame Stück noch Lust hatte, der konnte es sich bei passenden Drinks mit Namen „Macho Macho“ oder „Böse Schwiegermutter“ in der Bar gemütlich machen und mit den Schauspielern auf deren Erfolg anstoßen.

Info Wer den Premierenabend versäumt hat, der kann das Stück auch noch am kommenden Samstag (Beginn 19.30 Uhr, Einlass 18.30 Uhr) oder am Sonntag (Beginn 16.30 Uhr, Einlass 15 Uhr) im Gemeindesaal ansehen.

Kammerjäger bekämpft das Ungeziefer


Schwarzwälder-Bote, 19.04.2015 20:24 Uhr

Turbulent, chaotisch und zuweilen wie in Sodom und Gomorra ging es in Peters Wohnung in Salzstetten einher, als die Ehefrau eine Auszeit auf Mallorca nahm. Was das bisschen Haushalt alles an Ereignissen auslösen kann, das erlebten die Zuschauer bei der Theater-Premiere im Gemeindesaal. Großer Beifall belohnte die sieben Akteure. Fotos: Maier Foto: Schwarzwälder-Bote

Turbulent, chaotisch und zuweilen wie in Sodom und Gomorra ging es in Peters Wohnung in Salzstetten einher, als die Ehefrau eine Auszeit auf Mallorca nahm. Was das „bisschen Haushalt“ alles an Ereignissen auslösen kann, das erlebten die Zuschauer bei der Theater-Premiere im Gemeindesaal. Großer Beifall belohnte die sieben Akteure. Fotos: MaierFoto: Schwarzwälder-Bote

Waldachtal-Salzstetten. Chaos im Männerhaushalt, liebeshungrige Nachbarinnen, eine polnische Haushaltshilfe und ein akribischer Kammerjäger – Szenen, wie sie das Leben schreibt. Sieben Akteure der Salzstetter Theaterspatza begeisterten bei ihrer Premiere im voll besetzten Gemeindesaal mit der schwäbischen Komödie in drei Akten „Ein fast perfekter Mann“ von Autorin Jennifer Hülser

 

Lokalkolorit kam bei dem kurzweiligen und vergnüglichen Theaterabend nicht zu kurz.

Während Ehefrau Gabi (Katja di Donato) zu ihrer Freundin nach Mallorca flüchtete, ging es zu Hause bei Ehemann Peter (Jürgen Zebrak) in Salzstetten turbulent zu. Gabi stellt ihrem Peter ein Ultimatum und verlangt, dass er lernt, den Haushalt selbst zu führen. Die überfürsorgliche Nachbarin Ella Ehrlich (Marga Kempeneers), die stets über alles im Bilde war, und die attraktive Nachbarin Diana (Claudia Ganszki) begehrten derweil den fast perfekten Mann Peter. Dessen sturmfreie Bude geriet ins Chaos, als sein bester Freund Olaf (Thorsten Rumpelt), der es sich als Fußball-Fan der Salzstetter Jungs des VfB Stuttgart mitten unter Bierkisten beim Strohwitwer gemütlich machte. Peter gab an, seine Frau Gabi hätte ein Schädeltraumabeinbruch. Natürlich ging es gründlich schief, das bisschen Haushalt zu meistern. Nichts von Saubermachen und wenig Kochkunst. Peter schüttete alles, was ihm zwischen die Finger kam, in einen riesengroßen Topf. Was für eine rustikale Kochweise. Aus dem Eintopf wurde nichts. Der verbrannte genauso wie Schwiegermutters kostspielige Chanel-Bluse aus Kaschmir-Seide beim unbeholfenen Überbügeln. Niemand durfte mitbekommen, dass die Männerwirtschaft heimlich zum Essen in die Linde nach Vesperweiler schlich: „Der Rainer kocht dort so gut.“ Dagegen stellte die stets dazwischenfunkende Schwiegermutter Elfriede Vierkant (Annette Schulz) aus Altheim in der Salzstetter Lotterwirtschaft-Wohnung von Schwiegersohn Peter hohe kulinarische Ansprüche. Peter entgegnete: „Wir sind doch nicht im Hotel Albblick!“ Auch monierte sie fehlende Manieren, geriet aber selbst in den Strudel aus Alkohol und Halluzinationen: Was für ein ausschweifendes Trinkgelage mit Nachbarin Ella Ehrlich! Kunterbunt zu ging es im Haus von Intrigen und Täuschungen: Die polnische Haushaltshilfe „Dascha“ Claudia Ganszki, die von „einem schönen deutschen Mann träumte“, glänzte in der Doppelrolle von Putzfrau Dascha und heißblütiger Nachbarin Diana. Verwickelt in den ganzen Schlamassel war auch Olaf, der gern Dianas Kratzbürste sein wollte. Ein In-Flagranti-Ereignis löste das andere ab.

Einen passenderen Namen wie Dieter Rieselkäfer konnte der herbeigerufene Kammerjäger (Matthias Schulz) nicht tragen. Er sprühte was das Zeug hielt, um Schaben und Flöhe zu bekämpfen: „Ich muss alle dekontaminieren!“ Als Urheber der ganzen Ungeziefer-Plage wurde schließlich Hund Karlchen von Nachbarin Frau Ehrlich verdächtigt. Dieter Rieselkäfer mit seinen Entseuchungsmaßnahmen und alle Protagonisten hatten die Lacher auf ihrer Seite. Öfters spendete das Publikum Szenen-Applaus. Alle Laienschauspieler gingen in ihren auf den Leib geschneiderten Rollen auf. Gut eingeschlagen haben die beiden neuen Akteure Thorsten Rumpelt und Katia di Donato. Erstmals Regie führte Vorsitzender Oliver Dettling, der auch auf die Dienste von Vize-Regisseurin Marga Kempeneers und Regieassistentin und Souffleuse Evelyn Reitz zurückgreifen konnte. Fingerspitzengefühl bei der Maske bewies Lore Spohn und Walter Eschenfelder verantwortete die Technik. Theater-Chef Oliver Dettling lobte das „Super-Publikum“.

Die Salzstetter Theaterspatza geben zwei weitere Vorstellungen im Gemeindesaal Salzstetten, am Samstag, 25. April, um 19.30 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) und am Sonntag, 26. April, um 16.30 Uhr (Einlass 15 Uhr). Eine Kartenvorverkaufsstelle ist bei der Kreissparkasse in Salzstetten, Biergasse 14, 72178 Waldachtal, eingerichtet. Karten-Reservierungen auch bei Elisabeth Steimle, Telefon 073486/10 49, und unter www.salzstetter-theaterspatza.de.

Im Apfelzügle durch die Idyelle


Schwarzwälder-Bote, 05.10.2014 21:20 Uhr

Waldachtal-Salzstetten. Der jüngste gemeinsame Jahresausflug der Salzstetter Theaterspatzen zusammen mit dem Verschönerungsverein führte an den Bodensee.

 

In der Raststätte Hegau gab es zunächst erst einmal ein zünftiges Vesper, um dann gestärkt weiter zu fahren zum ersten Ziel, das Apfelzügle bei Hof Neuhaus.

 

Es wurde eine idyllische Fahrt über Wiesen, Felder und durch die Obstanlagen.

Die Ausflügler machten Halt auf den Höfen, wo sie Einblicke in die vielfältige landwirtschaftliche Produktion erhielten. Zum Abschluss gab es ein reichhaltiges Mittagessen. Anschließend machten sie Stop in Überlingen für einen Stadtbummel.

Der Tag wurde abgerundet durch ein gemütliches Zusammensein in der Gaststätte Zollernblick.

Ein Dankeschön ging an die beiden Vorstände Oliver Dettling und Elmar Schwarz für die Planung und Organisation.

Schwarz holt seinen ersten Einzel-Titel


Schwarzwälder-Bote, 09.09.2014 20:48 Uhr

 
 

Die Teilnehmer bewiesen es: Minigolf liegt in Salzstetten voll im Trend.  Foto: Maier Foto: Schwarzwälder-Bote

Die Teilnehmer bewiesen es: Minigolf liegt in Salzstetten voll im Trend. Foto: Maier

Von Walter Maier

 

Waldachtal-Salzstetten. Zum ersten Mal in seinen 48 Lebensjahren wurde Elmar Schwarz Einzel-Champion beim Minigolfturnier in Salzstetten. Der Vorsitzende des Verschönerungsvereins hatte auf der 18er-Europabahn bislang anderen den Vortritt gelassen.

 

Groß war Schwarz’ Freude über seinen Erfolg beim Minigolfturnier, der allerdings nicht von ungefähr kommt. Semiprofessionelles Trainieren und ständige Wettkampferfahrung mit der Hobby-Gruppe bilden die Grundlage.

Gleichwohl wiederholte sein Team „Elmis Bomber“ den Vorjahressieg bei den Mannschaften und ergatterte erneut den Wanderpokal aus den Händen von Ortsvorsteher Wolfgang Fahrner. Zum Turniersieg trugen neben Elmar Schwarz sein Sohn Jan-Lukas, seine Tochter Jenny sowie Katja Klink und Roland Nestle bei.

Bei den Damen-Mannschaften gewann das Team „60 Plus“ mit Rita Dettling, Getrud Luger, Martha Luger, Ella Reitz und Gisela Ungericht und wiederholte damit den Titeltriumph vom Vorjahr.

Bei der Jugend siegte die „Spatza-Bande“ mit den jungen Laienschauspielern der Salzstetter Theaterspatza Lina Dettling, Jana Kreidler, Julia Stasch, Laura und Lisa Stoll.

Im Einzel ließen acht Frauen mit tollen Ergebnissen aufhorchen, allen voran Katja Klink (27 Schläge) und Ella Reitz (30 Schläge). Das beste Turnierergebnis mit rekordverdächtigen 24 Schlägen erzielte Michael Dettling bei der Jugend.

Die Lust am Minigolfspielen ist in Salzstetten ungebrochen: 18 Mannschaften und 31 Einzelspieler machten mit beim Minigolfturnier des Verschönerungsvereins. Als kleinster Verein stellten die Theaterspatza allein drei Teams. Eine nette Begebenheit: Die siebenjährige Alia assistierte Ortsvorsteher Fahrner als Glücksfee für das Stechen der Punktgleichen. Zehn Schiedsrichter waren an vier Spieltagen im Einsatz. Die Turnierleitung lag in den bewährten Händen von Elmar Schwarz, der von Wolfgang Fahrner, Anke und Jenny Schwarz bestens unterstützt wurde. Dank Spender konnten zahlreiche Sachpreise vergeben werden. Bernd Spohn und Hubert Teufel sorgten mit ihrem Küchen-Team auch für Kulinarisches, derweil Kiosk-Wirt Eckhard Brandt Überstunden abbaute.

Ortsvorsteher Fahrner bescheinigte dem Verschönerungsverein, „viel Herzblut“ in die gepflegte Freizeitanlage zu stecken. „Es gibt keinen besseren Platz als Treffpunkt für Jung und Alt“, hob der Salzstetter Rathauschef hervor. Die Verbundenheit ganzer Familien zur Anlage sei erfreulich. Von Mai bis Oktober sei der Minigolfplatz nicht mehr wegzudenken. Anderswo treffe man selten auf eine so schöne Anlage.

Zuletzt hat der Verschönerungsverein viel investiert in die Küche und neue sanitäre Anlagen. Kostenaufwendig müssten in naher Zukunft die Spielbahnen erneuert werden. „100 Personen machen beim bürgerschaftlichen Engagement in Salzstetten mit“, stellte Fahrner lobend heraus. Dies komme der Betreuung öffentlicher Anlagen zugute. Darüber hinaus sei der Verschönerungsverein ein Garant für die Pflege von Wanderwegen und halte viele Sitzbänke durch Patenschaften instand.

Die Ergebnisse des Minigolfturniers 2014 mit 14 Herren-, drei Damen- und einer Jugendmannschaft:

u Herren/Mannschaft: 1. Elmis Bomber (150 Schläge), 2. Hexen/Narrenzunft (173), 3. Lochstupfer (174), 4. Ziegelhütte (181), 5. Motorsportverein Waldachtal(197), 6. Schnall de a (208), 7. Harmonikaverein (209), 8. Vatertagswanderer (216), 9. Brühlbach-Sportler (217), 10. Team Bärwald (218).

u Damen/Mannschaft: 1. 60 Plus (178), 2. Theaterspatza Damen (267), 3. Förderverein Schlössle (282).

u Jugend/Mannschaft: 1. Spatza-Bande (322).

u Herren/Einzel: 1. Elmar Schwarz (26), 2. Jan-Lukas Schwarz (28), 3. Roland Nestle (28), 4. Thomas Schwarz (28), 5. Fritz Finkbeiner (30), 6. Christoph Sadzik (31), 7. Timo Steimle (31), 8. Manfred Merkel (31), Sonderpreis und Ball für Marc-Kevin Fritz (39), der trotz Handicap ein tolles Resultat erreichte.

u Damen/Einzel: 1. Katja Klink (27), 2. Ella Reitz (30), 3. Jenny Schwarz (31), 4. Rita Dettling (31), 5. Evi Fritz (31), 6. Anke Schwarz (35), 7. Martha Luger (36), 8. Urte Wieseler (36).

u Jugend/Einzel: 1. Michael Dettling (24) Turnier-Bestleistung 2014, 2. Nico Dettling (31).

Jetzt wollen sie noch die Zahl von 50 Mitgliedern knacken


Schwarzwälder-Bote, 05.05.2014 19:20 Uhr

Von Lena Straub Waldachtal-Salzstetten. Die 13. Generalversammlung der Salzstetter Theaterspatza war gut besucht. Durch die besonderen Erfolge mit ihren diesjährigen Aufführungen sind sie finanziell gut aufgestellt. Was die Mitglieder angeht, könnte es allerdings mehr sein.

 

Der Vorsitzende der Salzstetter Theaterspatza Oliver Dettling lobte das vor einem Monat aufgeführte Stück „Der Bürgermeister und seine Glocken“. „Es war sogar erfolgreicher als das vor einem Jahr. Die beiden Samstage waren ausverkauft, lediglich mit dem Sonntagnachmittag konnte man nicht an die Besucherzahlen der Vorjahre anknüpfen, was vor allem an den sommerlichen Temperaturen lag“, sagte Oliver Dettling. Der große Erfolg lag hauptsächlich an Regisseur André Werner, für das diesjährige Stück sei zwar noch kein neuer Regisseur in Aussicht, allerdings laufe die Suche auf Hochtouren.

 

Auch im Nachwuchsbereich der Truppe wird einiges getan. Die Theaterspatzabande besteht aus fünf Mädchen, die mit Feuereifer dabei sind. „Wir würden uns besonders im Nachwuchsbereich sehr über Neuzugänge freuen“, erklärt Dettling. Auch bei den Erwachsenen wünscht man sich neue Mitglieder: „Aktuell sind es 39 Mitglieder, wir brauchen aber immer mehr Leute, die auch die organisatorischen Aufgaben stemmen. Wir streben die Zahl 50 an und hoffen, das noch in diesem Jahr zu schaffen.“

Kassiererin Anke Schwarz hatte eine ausgezeichnet geführte Kasse vorzuweisen. Im letzten Jahr sei man noch in der Miese gewesen, nun habe man allerdings eine gute Grundlage, erklärte Anke Schwarz.

Um die Vorstandschaft zu entlasten, wurde in diesem Jahr auch ein Logistikausschuss gegründet. Dieser soll sich um Aufgaben wie Bewirtung, Auf – und Abbau der Kulissen, Dekoration und Saalbestuhlung kümmern. Dazu wurden fünf Beisitzer gewählt: Elisabeth Steimle, Marga Kempeneers, Annette Schulz, Elmar Schwarz und Fabian Dettling.

Die Wahlleitung übernahm Ortsvorsteher Wolfgang Fahrner, der sich bei den Beteiligten für ihr Engagement bedankte. Die Wahl verlief ohne Überraschungen, alle zur Wahl stehenden wurden in ihrem Amt bestätigt.

Gabi Kreidler wurde wieder zum 2. Vorstand gewählt, Anke Schwarz wurde zur Kassiererin gewählt und Elmar Schwarz und Klaus Kreidler in ihrem Amt als Kassenprüfer bestätigt. Da die Theaterspatza seit dem Jahr 2000 ein eingetragener Verein sind, mussten auch einige Ehrungen nachgeholt werden. Insgesamt wurden zwölf Mitglieder für ihre Treue von zehn Jahren und mehr geehrt: Elmar Schwarz, Wolfgang Franz und Gabi Kreidler. Ausgezeichnet hatte man außerdem die neun Gründungsmitglieder Elisabeth Steimle, Lore Spohn, Brigitte Raab, Marga Kempeneers, Manfred Fischer, Wolfgang Fahrner, Rita Dettling, Elke Dettling und Oliver Dettling.

Der Bürgermeister und seine Glocken


Schwarzwälder-Bote, 07.04.2014 20:35 Uhr

 
 

Ein etwas trotteliger Bürgermeister, Intrigen und verstimmte Ehefrauen – das neue Stück der Theaterspatza ließ keine Wünsche offen.  Foto: Scharnowski Foto: Schwarzwälder-Bote

Ein etwas trotteliger Bürgermeister, Intrigen und verstimmte Ehefrauen – das neue Stück der Theaterspatza ließ keine Wünsche offen. Foto: Scharnowski

 

Waldachtal-Salzstetten. Die Gemeindehalle in Salzstetten war bis auf den letzten Platz ausverkauft. Das Ensemble Salzstetter Theaterspatza zeigte die Erstaufführung „Der Bürgermeister und seine Glocken“. Es war tatsächlich eine Premiere, denn so gibt und gab es das Stück noch nirgends. André Werner hat die ursprüngliche Vorlage passend zu Salzstetten umgeschrieben – mit einem Ergebnis, das Salzstetter Herzen höher schlagen ließ.

 

Von vielen üblichen schwäbischen Lustspielen hob es sich deutlich ab. Die Schauspieler beherrschten ihre Rollen bis in das kleinste Detail. Trotz der turbulenten Handlung mit vielen Missverständnissen, waren die Akteure so nah am Publikum, dass sich einige in die Szenen versetzten und leise mitkommentierten, nach dem Motto: „pass auf – oh je, des geht schief“.

Sehr überzeugend und lebensnah war Oliver Dettling als etwas trotteliger Bürgermeister Paul Hämmerle, das hat sich auch nicht durch Schläge auf den Kopf geändert.

Seine Frau Sylvia (Claudia Ganszki), die junge temperamentvolle Ehefrau, reagierte wie die meisten Frauen, wenn der Hochzeitstag vergessen wurde: sauer.

Der Amtsdiener Bruno, (Uwe Kotscher), ein rechtes Schlitzohr, brachte durch Halbwahrheiten und gelenkte Schwindeleien zunächst alles durcheinander und dann ins richtige Lot. Eine anspruchsvolle Hauptrolle, die er beherrschte.

Die geplagte Sekretärin Hildegard, überzeugend gespielt von Anette Schulz, hatte im Verlauf nur noch Vertrauen zur Eierlikörflasche.

Die Figur von Anni Finkbeiner (Brigitte Raab), sie spielte die Dorfladenbesitzerin, war aus dem Leben gegriffen, auch sie hat ihre Rolle sehr gut umgesetzt.

Viele Lacher bekamen die beiden Schwestern Marlene (Marga Kempeneers) und Mathilda-Marie (Jutta Reitz), von Lichtenstein.

Auf dem gleichen Niveau agierten auch Rosamunde Hügel (Gabi Kreidler) und Professor Ferdinand Euler (Matthias Schulz), ebenso Cleopatra.

Die Handlung könnte in jeder ländlichen Gemeinde auftreten, für den einen sind die Kirchenglocken zu oft und zu laut, ein lebensfroher Gockel verkündet den Morgen oder eine Musikkapelle übt für jeden hörbar. Ehrlichen, verdienten Applaus gab es für die Theaterspatza, vielfach auf offener Bühne.

Die Gäste genossen den Abend in jeder Hinsicht. Die Küche arbeitete auf Hochtouren und war nach der Aufführung fast leer gefuttert. Die Stimmung war so gut, dass sich viele noch einen gemütlichen Abend gönnten.

Weitere Informationen: Weitere Aufführungen gibt es am kommenden Samstag und Sonntag, 12. und 13. April. Einlass am Samstag ist um 18.30 Uhr, am Sonntag 15 Uhr. Karten gibt es unter www.salzstetter-theaterspatza.de.

Wer ist die geheimnisvolle Cleopatra?


Schwarzwälder-Bote, 28.03.2014 20:00 Uhr Von Walter Maier

 
 

Neun Akteure führen in Salzstetten ein schwäbisches Lustspiel auf (hintere Reihe von links): Marga Kempeneers, Jutta Reitz, Annette Schulz, Uwe Kotschner, Oliver Dettling, Claudia Ganszki, Gabi Kreidler, Matthias Schulz und Brigitte Raab. Regie führt André Werner (hockend, vordere Reihe von links). Ihm assistieren Evelyn Reitz (daneben) und Thomas Fischer.  Foto: Maier Foto: Schwarzwälder-Bote

Neun Akteure führen in Salzstetten ein schwäbisches Lustspiel auf (hintere Reihe von links): Marga Kempeneers, Jutta Reitz, Annette Schulz, Uwe Kotschner, Oliver Dettling, Claudia Ganszki, Gabi Kreidler, Matthias Schulz und Brigitte Raab. Regie führt André Werner (hockend, vordere Reihe von links). Ihm assistieren Evelyn Reitz (daneben) und Thomas Fischer. Foto: MaierFoto: Schwarzwälder-Bote

 

 

Waldachtal-Salzstetten. Die Salzstetter Theaterspatza inszenieren das schwäbische Lustspiel „Der Bürgermeister und seine Glocken“. 90 Minuten pures Theatervergnügen bieten neun Akteure auf der Bühne im Gemeindesaal. Premiere ist am Samstag, 5. April. Im Anschluss ist die kurzerhand in „Rathausstüble“ umgetaufte Theaterspatza-Bar für die Gäste geöffnet.

 

Sechs weibliche und drei männliche Laienschauspieler spielen eine mit Lokalkolorit gespickte Geschichte. Oliver Dettling spielt den Bürgermeister Paul Hämmerle von Salzstetten. Claudia Ganszki verkörpert die Rolle der Salzstetter Kirchengemeinderats-Vorsitzenden und Sylvia, die Ehefrau des Bürgermeisters. Uwe Kotschner schlüpft in die Rolle des Amtsdieners Bruno und ist unverzichtbare Hilfe des Bürgermeisters.

Annette Schulz (49), neue Akteurin bei den Salzstetter Theaterspatza, kreuzt als Hildegard Schnell, Sekretärin des Bürgermeisters, auf. Brigitte Raab fungiert als „Bewacherin“ Anni des örtlichen Tante- Emma-Ladens. Marga Kempeneers sorgt als „reigschmeckte“ Dame von der Stadt, als „Marlene von Lichtenstein“ für Wirbel. Jutta Reitz steht als „Mathilda-Marie von Lichtenstein“ an der Seite ihrer Schwester Marlene. Gabi Kreidler entpuppt sich als heiratswilliges Fräulein Rosamunde Hügel. Matthias Schulz bringt als liebestoller Professor Ferdinand und als Stammgast im Hause Hämmerle alles durcheinander.

Geheimnis umwittert bis zum Premiere-Abend ist noch, welche unnatürliche Person sich hinter „Cleopatra“ verbirgt. Laut Theaterspatza-Chef Oliver Dettling sollen die Besucher von diesem „Special-Guest“ jedenfalls überrascht werden. Die bewährten Akteure proben seit 20. Januar.

Der erfahrene André Werner führt dieses Jahr Regie. Er hat das ursprüngliche Stück auf örtliche Verhältnisse in Salzstetten umgeschrieben und zwei Figuren, den Schwestern, ein neues Gesicht gegeben. Evelyn Reitz und Thomas Fischer sind die Regieassistenz. Evelyn Reitz übernimmt auch die Aufgabe der Souffleuse. Hand an bei der Maske legt Lore Spohn und für die Technik ist Walter Eschenfelder zuständig. Die neuen Kulissen bauen Oliver Dettling und sein Sohn Fabian sowie Manfred Fischer.

Das Lustspiel spielt im Rathaus in Salzstetten: Wie verbietet man dem Mesner, die Kirchenglocken zu läuten? Das ist eines von vielen Problemen, mit denen sich Paul Hämmerle, Bürger von Salzstetten, herumärgern muss. Denn die arroganten pseudoadeligen Schwestern „von Lichtenstein“ haben ständig etwas zu meckern. Und die Frau des Bürgermeisters ist überhaupt nicht begeistert davon, dass Paul ihren Hochzeitstag vergessen hat. Leider ist ihm da der Amtsdiener Bruno wahrlich keine Hilfe. Auch Bürgermeister-Sekretärin Hildegard und ein verschwundenes Foto sorgen zusätzlich für Zündstoff. Die heiratswillige Rosalinde und der herzensbrechende Professor Euler ahnen davon nichts. Die mitteilsame Anni vom Dorfladen um die Ecke sorgt währenddessen dafür, dass ganz Salzstetten über die Ereignisse bestens informiert ist.

Die Salzstetter Theaterspatza führen das Lustspiel erstmals am Samstag, 5. April, um 19.30 Uhr auf.

Weitere Aufführungen sind am Samstag, 12. April, um 19.30 Uhr und am Sonntag, 13. April, um 16 Uhr. Saalöffnung ist jeweils eine Stunde vorher. Am Sonntag 13. April, wird ab 15 Uhr Kaffee und Kuchen angeboten.

Weitere Informationen: Karten im Vorverkauf gibt es ab sofort bei der Volksbank Nagoldtal in Salzstetten (nur für die Premiere am 5. April), bei der Kreissparkasse in Salzstetten (nur für die Aufführungen am 12. und 13. April). Online-Bestellungen über die Homepage www.salzstetter-theaterspatza.de oder per Email unter Karten@salzstetter-theaterspatza.de. Telefonische Reservierungen sind möglich unter Telefon 07486/10 49.

Nachtlokal gerät in die Schlagzeilen


Schwarzwälder-Bote, 16.04.2013 19:36 Uhr 

Von Walter Maier

Waldachtal-Salzstetten. Da konnten sich Bürgermeister Heinz Hornberger und Ortsvorsteher Wolfgang Fahrner nur wundern, wie die schon totgesagten Gastronomiebetriebe in Salzstetten wieder aufblühen, allen voran der Ochsenbräu und Bennos neue Kneipe. Dabei nahmen sie aufsehenerregende Ereignisse wohl billigend in Kauf.

Ein gar köstliches Theatervergnügen bereiteten die Salzstetter Theaterspatza über 200 Besuchern mit dem schwäbischen Lustspiel in drei Akten „Skandal im Spitalwald“. In dem mit Anzüglichkeiten gespickten Stück brillierten die zehn Akteure mit ausgefeilten schauspielerischen Leistungen.

Eine Premiere mit Paukenschlag-Effekt, bei der alles wie am Schnürchen lief. Die Laienschauspieler verdienten sich großen Applaus. Thomas Fischer feierte als neuer Regisseur einen gelungenen Einstand.

Die alteingesessene Gaststätte Ochsen mit Wirtin Helga (Brigitte Raab) wirbt um die Gunst der Gäste, mit der sich im siebten Frühling befindlichen Bedienung Erna (Marga Kempeneers) und seinem heiß begehrten Chefkoch (Uwe Kotschner), der sich zahlreicher Liebesattacken kaum zu erwehren weiß.

Nichts für prüde Zeitgenossen: Das Nackt-Lokal, zu dem die Salzstetter Jagdhütte Krauss im Horber Spitalwald bei Heiligenbronn die Vorlage lieferte, zieht seine Besucher magisch an. „Aufschneider“ Benno (André Werner) setzt mit Bardame Chantal (Claudia Ganszki) eine erste Duftmarke. Er lässt „die Puppen tanzen“ und ganz Salzstetten steht Kopf. Die neue Bar lockt auch bürgerliches Klientel an. „Die werden alle Augen machen, die verklemmten Spießer“, tönt der Neugastronom. In erpresserische Spielchen verwickelt, lässt er seine Verlobte Sabine (Gabi Kreidler) wieder fallen.

Selbst auf Abwege gerät Nachbarin Frieda, die Vorsitzende des Moral-Vereins (Jutta Reitz), die ansonsten ihren Mann Horst (Oliver Dettling) nach allen Regeln der Kunst herumkommandiert, bis sich das Blatt wendet. Deren neunmalkluge Tochter Johanna-Margarete (Jana Kreidler) wird mit Nutella bei Seite geschoben, um freie Bahn für ihre amourösen Abenteuer zu haben. Inkognito befriedigen Ochsenwirt-Sohn Micha (Matthias Schulz) und sein Kumpel Horst ihre Neugier nach dem angesagten Treiben im neuen Lusttempel.

Frivole Gedanken und Anmache, Turbulenzen und Dramaturgie waren das Salz in der Suppe bei dieser Komödie, an der auch befreundete Laienschauspiel-Gruppen ihren Spaß hatten.

Weitere Aufführungen im Gemeindesaal sind am Samstag, 20. April, ab 19.30 Uhr und am Sonntag, 21. April, ab 16 Uhr.

Die besten Jahre des „Ochsen“ vorbei


Schwarzwälder-Bote, 08.04.2013 19:32 Uhr Von Walter Maier 

Waldachtal-Salzstetten. Einst zählte Salzstetten mehr als ein halbes Dutzend Gasthäuser und ein Hotel. Heuer – im Jahr 2013 – ist von der örtlichen Gastronomie nicht mehr viel übrig geblieben. Genug Stoff für die Salzstetter Theaterspatza, daraus eine schwäbische Komödie zu stricken.

Zehn Akteure wollen mit ihrem Dreiakter frischen Wind in die marode „Wirtschaftslage“ bringen.

Die Premiere des neuen Stücks „Skandal im Spitalwald“ ist am Samstag, 13. April, um 19.30 Uhr im Gemeindesaal. Weitere Aufführungen sind am Samstag, 20. April, um 19.30 Uhr und am Sonntag, 21. April, um 16 Uhr. Saalöffnung ist jeweils eine Stunde vor Beginn. Kaffee und Kuchen bieten die Theaterspatza am Sonntag, 21. April, bereits ab 15 Uhr an.

„Das Stück hat unser Regisseur den Akteuren exzellent auf den Leib geschrieben. Und: Wir garantieren einen absolut skandalösen Abend.“

Theatervergnügen vermitteln die zehn Laienschauspieler Marga Kempeneers, Uwe Kotschner, Brigitte Raab, Matthias Schulz, Gabi Kreidler, André Werner, Jutta Reitz, Oliver Dettling, Claudia Ganszki und die zwölfjährige Jana Kreidler, die allesamt viel und intensiv geprobt haben.

Reaktivieren ließen sich die früheren Akteure Marga Kempeneers, Jutta Reitz, Uwe Kotschner und Matthias Schulz wieder. Ganz neu dabei ist Claudia Ganszki.

„Ich erlebe eine unglaublich motivierte Gruppe“

Regie führt Thomas Fischer, assistiert von Steffi Werner, die auch als Souffleuse fungiert. Für die Maske ist Lore Spohn und für die Technik Walter Eschenfelder zuständig. Die Kulissenbauer Oliver und Fabian Dettling, Bernd Spohn, Manfred Fischer, Björn Klose, Markus Posneike und Julian Luger erwecken den „Ochsen“ zu neuem Leben. Die Theaterkasse führt Elisabeth Steimle.

Regisseur Thomas Fischer hebt hervor: „Ich bin hoch zufrieden. Wir sind sehr zeitig ins Fine-Tuning gekommen. Ich erlebe eine unglaublich motivierte Gruppe. Es macht jedes Mal Spaß.“ Die Zuschauer dürfen sich auf spektakuläre Szenen freuen.

„Skandal im Spitalwald“ soll aufrütteln: Die besten Jahre des „Ochsen“ in Salzstetten sind längst vorbei. Wirtin Helga versucht mit allen Mitteln, wieder mehr Gäste in ihre Traditions-Gaststätte zu locken. Gerade jetzt kommt Benno, der die ehemalige Jagdhütte im Spitalwald gekauft hat und dort ein Lokal der Extra-Klasse eröffnen will. Für Wirbel sorgt sein Werbeslogan „So etwas hat Salzstetten noch nie erlebt.“ Eine ganz besondere Rolle spielt Frieda, die Vorsitzende des Moralisten-Vereins.

Ansprüche stellt der neue Spielleiter: Mit dem selbstständigen Grafiker Thomas Fischer haben die Theaterspatza einen neuen Regisseur an Land gezogen, der über eine 30-jährige Erfahrung als Laienschauspieler und Spielleiter verfügt. Der in Horb-Dettensee wohnende Fischer spricht von der „Attitüde, die man braucht, dass es in der Truppe stimmt, dass sie alle Spaß haben.“ In dieser Hinsicht ist er mit den Salzstetter Laienschauspielern auf einem guten Weg. Die Zuschauer dürfen gespannt sein.

Karten im Vorverkauf gibt es bei der Volksbank Nagoldtal in Salzstetten nur für die Premiere am 13. April und bei der Kreissparkasse in Salzstetten nur für die Aufführungen am 20. und 21. April. Online-Kartenbestellungen sind möglich per E-Mail: Karten@salzstetter-theaterspatza.de. Infos unter Telefon 0 74 86/91 60 bei Oliver Dettling.