Kategorie: Allgemein, Presse

Spendenadvent Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg


SpendenAdvent 2017

der Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg-Stiftung

Die „Salzstetter Theaterspatza“ erhalten 1000 Euro für „neuen Proberaum“

Im Rahmen der Aktion „SpendenAdvent“ schüttete die Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg-Stiftung über die Adventszeit einen Spendenbetrag von insgesamt 103.500 Euro aus. Mit den aus dem Zweckertrag des VR-GewinnSparens stammenden Fördermitteln werden soziale, gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Projekte im Geschäftsgebiet der Bank unterstützt und prozentual nach Anzahl der VR-GewinnSparlose auf die drei Regionen aufgeteilt. Somit wurde die Region Herrenberg mit 36.500 Euro, die Region Nagold mit 42.500 Euro und die Region Rottenburg mit 24.500 Euro bedacht.

Insgesamt wurden 179 Bewerbungen für eine Spende eingereicht. 125 regionale Vereine und Institutionen wurden von den Regionalkuratorien, bestehend aus Aufsichtsräten, Beiräten und den Regional-Direktoren der Volksbank, im Dezember 2017 ausgewählt. Einen Spendenscheck über „XXX“ Euro konnte auch der „VEREIN / INSTITUTION XY“ bei der Abschlussveranstaltung am 19. Dezember 2017 entgegennehmen. Dank dieser großzügigen Spende kann die Umsetzung des „PROJEKTES XY“ nun in Angriff genommen werden.

Sabine Walz und  Marga Kempeneers bei der Scheckübergabe in der Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg  zusammen mit „Carsten Hekel (Regional-Direktor), Detlev Klußmann (Vorstandsmitglied der Stiftung)

Ein nicht erwartetes Geschenk zu Weihnachten und passend zu den anstehenden Investitionen.

Darüber haben sich die Theaterspatza sehr gefreut.

 

Vielen Dank an die Volksbank Herrenberg-nagold-Rottenburg

 

 

 

Danke


Danke+++Danke+++Danke+++

Es war einfach grandios

Mit unserem  Stück Currywurst oder Kaviar von Winnie Abel haben wir unser treues Publikum absolut begeistern können

Drei Veranstaltungen mehr als ausverkauft, spricht für sich.

Die Akteure der Salzstetter Theaterspatza bedanken sich bei unserem Spitzenpublikum.

 

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Wir sind schon wieder an den Planungen für 2018.

Unsere Aufführungen 2018 sind wie gewohnt im April

Premiere            Samstag, 14.04.2018, 19.30 Uhr

2. Aufführung   Samstag, 21.04.2018, 19.30 Uhr

3. Aufführung   Sonntag, 22.04.2018, 17.00 Uhr

 

 

 

 

Spiallompa Ahoi, wir sind beim Umzug dabei


Die Theaterspatza freuen sich auf ihren Besuch

Wie jedes Jahr haben die Theaterspatza ihren Bewirtungsstand bei dem Salzstetter Umzug am 29.01.2017 in der Garage in der Freudenstädter Straße 8.

Für das leibliche Wohl ist wie immer bestens gesorgt. Die Salzstetter Theaterspatza freued sich auf ihren Besuch…

Mer sieht sich dann….. Spiallomba ahoi !!!

DRINGEND!!! Proberaum gesucht


Die Theaterswir-suchenpatza sind auf der Suche nach Räumlichkeiten

Die Theaterspatza sind auf der Suche nach einer passenden Räumlichkeit um unsere Proben durchzuführen. Da wir im Moment keinen festen Raum haben und wir jedes Mal unsere Requisiten und alles mitschleppen müssen wäre ein fester Proberaum für uns eine tolle Erleichterung. Vielleicht weiss uns jemand was oder kennt jemanden der etwas weiss. Der Raum sollte ca. 35 – 40m² groß und  in Salzstetten oder näheren Umgebung sein.

Ansprechpartner Oliver Dettling 0170 4660452 oder 07486/9160

 

Vielen lieben Dank

 

Minigolfturnier 2016


Natürlich hat eine Auswahl unserer Mitglieder auch beim diesjährigen Minigolftunier in Salzstetten teilgenommen.

Unsere Frauenmannschaft belegte sogar den 6. Platz und unsere Männer Platz 9.

Diese Platzierungen sind uns sowieso egal…. es war mal wieder eine Riesengaudi und nützliche Preise gabs auch noch.

Danke fürs Mitmachen und danke an den Verschönerungsverein für die Austragung dieses tollen Events

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Salzstetter Jungschauspieler sind hoch motiviert


Schwarzwälder-Bote, 11.05.2015 20:42 Uhr

Die Theaterspatza Salzstetten mit ihrem Vorsitzenden Oliver Dettling (von links) stellen sich mit Schriftführerin Marga Kempeneers und den Ausschussmitgliedern Brigitte Raab und Thorsten Rumpelt neu auf. Foto: Wagner Foto: Schwarzwälder-Bote

Die Theaterspatza Salzstetten mit ihrem Vorsitzenden Oliver Dettling (von links) stellen sich mit Schriftführerin Marga Kempeneers und den Ausschussmitgliedern Brigitte Raab und Thorsten Rumpelt neu auf. Foto: Wagner

Von Eberhard Wagner

Waldachtal-Salzstetten. Die Theaterspatza Salzstetten sind und bleiben eine verschworene Gemeinschaft Gleichgesinnter, die ihrer Liebe zum Laienschauspiel auch in Zukunft treu bleiben werden. Trotzdem, so führte Vorsitzender Oliver Dettling in der Mitgliederversammlung am vergangenen Sonntag im Gasthaus Krone aus, habe man ein „Luxusproblem“:

„Uns gehen die Männer aus“, lautete sein trockenes Fazit. In der Tat gibt es mehr weibliche als männliche Akteure für die Theaterbühne. Auch ein Regisseur als Ersatz für Thomas Fischer oder André Werner wird dringend für die kommende Theatersaison gesucht. Für die künftigen Aufführungen stehen bereits Annette Schulz, Claudia Ganszki, Marga Kempeneers, Andrea Fuhrmann, Katja Di Donato, Gabi Kreidler, Brigitte Raab, und Thorsten Rumpelt zur Verfügung – eventuell auch Jutta Reitz. Bereits jetzt stehen die Termine für die Aufführungen fest, wenn auch noch kein Theaterstück ausgesucht worden ist: Am 16. April 2016 sowie am darauffolgenden Wochenende werden die „Spatza“ wieder ihr Publikum beglücken. Bestens aufgestellt ist auch die starke Jugendgruppe unter dem klangvollen Namen „Theaterspatzabande“: Inzwischen wollen acht Mädchen und ein Junge Theaterluft schnuppern. Fleißig proben die Jungschauspieler einmal in der Woche: „Sie sind mit Feuereifer bei der Sache“, freute sich Dettling. Nach seiner Einschätzung haben die Probestunden der Jugend sogar Einfluss auf verbesserte schulische Leistungen sowie das Selbstbewusstsein der Akteure.

46 Mitglieder zählt der Verein derzeit, wobei Dettling sogar künftige Neueintritte avisieren kann: „Einziges Problem: Jeder der Kandidaten wäre gerne das 50. Mitglied“, teilte er mit. Die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen funktioniert prächtig – vor allem aber mit dem Verschönerungsverein und dessen Vorsitzenden Elmar Schwarz. So ist die Teilnahme am Minigolfturnier für die „Spatza“ beinahe schon Pflicht, stellten sie doch im letzten Jahr schon drei Mannschaften.

Bürgermeisterin Annick Grassi, die selbstverständlich im vergangenen Jahr die Aufführung „Ein fast perfekter Mann“ besucht hatte, bezeichnete die vereinsübergreifende Arbeit der Mitglieder als beispielhaft und einzigartig. „Für einen solch kleinen Verein eine große Leistung hinsichtlich der Aktivitäten und seines Engagements“, betonte Grassi.

Laut Kassiererin Anke Schwarz stehen die Spatza auf gesundem Fundament – was aber nicht unbedingt auf ihren Vereinsfahnen steht: Als gemeinnützig geltender Verein wollen die Spatza auch künftig ihre Einnahmen an bedürftige Einrichtungen oder Organisationen spenden. Der Kauf der beiden zusätzlichen Richtmikrofone für den Gemeindesaal läuft ebenfalls als Spende. 2017 werden die Theaterspatza ihr 20-jähriges Vereinsjubiläum feiern dürfen. Hierfür plant der Vorstand bereits einen zusätzlichen Höhepunkt. „Die Planungen laufen bereits“, sagte Dettling und beruhigte schon mal vorsorglich die Mitglieder: „Keine Angst, das ist als zusätzliche Veranstaltung geplant – Theater wird natürlich auch im Jubiläumsjahr gespielt.“

Dringend gesucht wird ein Proberaum für die Aktiven und die Spatzabande. Permanent müssen Requisiten von einem Ort zum anderen gebracht werden – je nachdem, was gerade in Salzstetten frei ist. Bei den anstehenden Neuwahlen legte Brigitte Raab ihr Amt als Schriftführerin nach 13 Jahren nieder und wechselte in den Ausschuss. Ihre Kollegin aus dem Ausschuss, Marga Kempeneers, übernahm Raabs Amt für zwei Jahre. Neu in den Ausschuss wurde Thorsten Rumpelt berufen.

Theaterspatza Salzstetten ehren langjährige und treue Mitglieder


Schwarzwälder-Bote, 11.05.2015 20:26 Uhr

 Foto: Schwarzwälder-Bote

Foto: Schwarzwälder-Bote

Die Theaterspatza Salzstetten ehrten am vergangenen Sonntag bei ihrer diesjährigen Hauptversammlung im Gasthaus Krone in Salzstetten langjährige Mitglieder. Für ihre 15-jährige Vereinstreue wurden Elisabeth Steimle, Lore Spohn, Elmar Schwarz, Brigitte Raab, Marga Kempeneers, Manfred Fischer, Wolfgang Fahrner, Rita Dettling, Elke Dettling sowie außerdem auch Oliver Dettling mit Urkunden geehrt. Foto: Wagner

Salzstetter Theaterspatza brillierten mit ihrer neuen Komödie


MONIKA SCHWARZ, Südwestpresse

Viele Lacher im Publikum und großer Beifall am Ende: „Ein fast perfekter Mann“ – so der Titel der von den Salzstetter Theaterspatza aufgeführten Komödie in drei Akten- traf beim Premieren-Publikum ins Schwarze.

Salzstetten. Die anscheinend neu hinzugekommenen grauen Haare von Oliver Dettling, der in diesem Jahr den Part des Regisseurs übernommen hatte, hätten gar nicht sein müssen. „Seine“ Schauspieltruppe, darunter nicht nur die alten Schauspielhasen, sondern mit Katja Di Donato alias Gabi Maurer und Thorsten Rumpelt alias Olaf Kaiser auch solche, die vorher noch nie auf einer Bühne gestanden haben, erledigten ihren Part ausgezeichnet. Sollte Souffleuse Evelyn Reitz überhaupt zum Einsatz gekommen sein, dann blieb das jedenfalls selbst aus der ersten Reihe unbemerkt. Und auch sonst zeigten sich dem aufmerksamen Zuhörer keine Schwächen, Holperer oder gar Aussetzer. Die intensiven Proben der vergangenen Wochen haben sich also gelohnt.

Gekommen waren, wie schon in den Jahren zuvor, nicht nur die eingefleischten Fans der Theaterspatza, die sich kaum eine Aufführung entgehen lassen, sondern darüber hinaus zahlreiche Vertreter der Vereine und der umliegenden Theaterbühnen. Diese verfolgten mit großem Interesse, was die „Konkurrenz“ in diesem Jahr auf die Beine gestellt hat. Auch Bürgermeisterin Annick Grassi und Ortsvorsteher Wolfgang Fahrner weilten unter den Gästen.

Dass Ehefrau Gabi in Anbetracht der nicht vorhandenen Hausmannsqualitäten ihres Gatten Peter (Jürgen Zebrak) die Flucht nach Mallorca angetreten hatte, das konnten in Anbetracht des anfänglichen Chaos-Anblicks auf der Bühne wahrscheinlich nicht nur die Damen im Saale gut verstehen. „Kann Wasser eigentlich anbrennen“ und „eignet sich Obstler als Desinfektionsputzmittel“ sind insoweit nur zwei der Fragen, die Peter gemeinsam mit seinem besten Freund Olaf auf dem Weg zu einem besseren Hausmann zu klären versucht, nachdem Gabi ihm ein Ultimatum mit der Drohung des endgültigen Verlassens gestellt hat.

Schwiegermutter Elfriede Vierkant ( Annette Schulz), die sowieso viel lieber einen gewissen Kunibert aus Grünmettstetten als Wunschschwiegersohn gesehen hätte, hilft mit ihrem unangekündigten Besuch nicht wirklich weiter, sondern bringt das Männerduo in große Erklärungs-und auch sonstige Nöte.

Und die betreffen dann nicht nur Nachbarin Diana (Claudia Ganszki), die schon längst ein Auge auf den chaotischen Peter geworfen hat und der es deshalb alles andere als ungelegen kommt, dass dessen Ehefrau geflüchtet ist.

Und wäre da nicht die penetrante Nachbarin Ella Ehrlich – diese Rolle war Marga Kempeneers geradezu auf den Leib geschrieben- –, dann wäre der schönen Diana vielleicht erspart geblieben, auch noch die polnischen Putzfrau „Dasha“ zu mimen, die sich im großen Ganzen auf die Aussage „ nix verstehe, I nur putze“ beschränkte. Aus Sicht der Zuschauer wäre dies allerdings ziemlich bedauerlich gewesen- Dasha amüsierte das Publikum nämlich ungemein. Und Claudia Ganszki spielte mit ihrem Kopftuch so überzeugend, dass dies einer echten Dasha garantiert nicht besser gelungen wäre.

Völlig abgefahren wird die ganze Situation, als sich Nachbarin Ella gemeinsam mit Schwiegermutter Elfriede dann auch noch maßlos betrinkt, während Kammerjäger Dieter Rieselkäfer (Matthias Schulz) die Wohnung betritt, um den Flöhen dort den Garaus zu machen. Die ansonsten eher biedere Schwiegermama lässt sich alkoholisiert dann schon auch mal zum „Stinkefinger“ gegenüber dem unliebsamen Schwiegersohn hinreißen. Und der ist sowieso davon überzeugt, dass er die Polka auch rückwärts tanzen könnte und ihr trotzdem nicht gut genug wäre.

Dass sich am Ende doch noch alles zum Guten fügt und Peter vom absoluten Haushaltsignoranten selbst in den Augen von Ehefrau Gabi zum „fast“ perfekten Mann mutiert, das freut den Zuschauer, der schließlich bis zum Ende mitgefiebert hat.

Wer im Anschluss an das unterhaltsame Stück noch Lust hatte, der konnte es sich bei passenden Drinks mit Namen „Macho Macho“ oder „Böse Schwiegermutter“ in der Bar gemütlich machen und mit den Schauspielern auf deren Erfolg anstoßen.

Info Wer den Premierenabend versäumt hat, der kann das Stück auch noch am kommenden Samstag (Beginn 19.30 Uhr, Einlass 18.30 Uhr) oder am Sonntag (Beginn 16.30 Uhr, Einlass 15 Uhr) im Gemeindesaal ansehen.

Kammerjäger bekämpft das Ungeziefer


Schwarzwälder-Bote, 19.04.2015 20:24 Uhr

Turbulent, chaotisch und zuweilen wie in Sodom und Gomorra ging es in Peters Wohnung in Salzstetten einher, als die Ehefrau eine Auszeit auf Mallorca nahm. Was das bisschen Haushalt alles an Ereignissen auslösen kann, das erlebten die Zuschauer bei der Theater-Premiere im Gemeindesaal. Großer Beifall belohnte die sieben Akteure. Fotos: Maier Foto: Schwarzwälder-Bote

Turbulent, chaotisch und zuweilen wie in Sodom und Gomorra ging es in Peters Wohnung in Salzstetten einher, als die Ehefrau eine Auszeit auf Mallorca nahm. Was das „bisschen Haushalt“ alles an Ereignissen auslösen kann, das erlebten die Zuschauer bei der Theater-Premiere im Gemeindesaal. Großer Beifall belohnte die sieben Akteure. Fotos: MaierFoto: Schwarzwälder-Bote

Waldachtal-Salzstetten. Chaos im Männerhaushalt, liebeshungrige Nachbarinnen, eine polnische Haushaltshilfe und ein akribischer Kammerjäger – Szenen, wie sie das Leben schreibt. Sieben Akteure der Salzstetter Theaterspatza begeisterten bei ihrer Premiere im voll besetzten Gemeindesaal mit der schwäbischen Komödie in drei Akten „Ein fast perfekter Mann“ von Autorin Jennifer Hülser

 

Lokalkolorit kam bei dem kurzweiligen und vergnüglichen Theaterabend nicht zu kurz.

Während Ehefrau Gabi (Katja di Donato) zu ihrer Freundin nach Mallorca flüchtete, ging es zu Hause bei Ehemann Peter (Jürgen Zebrak) in Salzstetten turbulent zu. Gabi stellt ihrem Peter ein Ultimatum und verlangt, dass er lernt, den Haushalt selbst zu führen. Die überfürsorgliche Nachbarin Ella Ehrlich (Marga Kempeneers), die stets über alles im Bilde war, und die attraktive Nachbarin Diana (Claudia Ganszki) begehrten derweil den fast perfekten Mann Peter. Dessen sturmfreie Bude geriet ins Chaos, als sein bester Freund Olaf (Thorsten Rumpelt), der es sich als Fußball-Fan der Salzstetter Jungs des VfB Stuttgart mitten unter Bierkisten beim Strohwitwer gemütlich machte. Peter gab an, seine Frau Gabi hätte ein Schädeltraumabeinbruch. Natürlich ging es gründlich schief, das bisschen Haushalt zu meistern. Nichts von Saubermachen und wenig Kochkunst. Peter schüttete alles, was ihm zwischen die Finger kam, in einen riesengroßen Topf. Was für eine rustikale Kochweise. Aus dem Eintopf wurde nichts. Der verbrannte genauso wie Schwiegermutters kostspielige Chanel-Bluse aus Kaschmir-Seide beim unbeholfenen Überbügeln. Niemand durfte mitbekommen, dass die Männerwirtschaft heimlich zum Essen in die Linde nach Vesperweiler schlich: „Der Rainer kocht dort so gut.“ Dagegen stellte die stets dazwischenfunkende Schwiegermutter Elfriede Vierkant (Annette Schulz) aus Altheim in der Salzstetter Lotterwirtschaft-Wohnung von Schwiegersohn Peter hohe kulinarische Ansprüche. Peter entgegnete: „Wir sind doch nicht im Hotel Albblick!“ Auch monierte sie fehlende Manieren, geriet aber selbst in den Strudel aus Alkohol und Halluzinationen: Was für ein ausschweifendes Trinkgelage mit Nachbarin Ella Ehrlich! Kunterbunt zu ging es im Haus von Intrigen und Täuschungen: Die polnische Haushaltshilfe „Dascha“ Claudia Ganszki, die von „einem schönen deutschen Mann träumte“, glänzte in der Doppelrolle von Putzfrau Dascha und heißblütiger Nachbarin Diana. Verwickelt in den ganzen Schlamassel war auch Olaf, der gern Dianas Kratzbürste sein wollte. Ein In-Flagranti-Ereignis löste das andere ab.

Einen passenderen Namen wie Dieter Rieselkäfer konnte der herbeigerufene Kammerjäger (Matthias Schulz) nicht tragen. Er sprühte was das Zeug hielt, um Schaben und Flöhe zu bekämpfen: „Ich muss alle dekontaminieren!“ Als Urheber der ganzen Ungeziefer-Plage wurde schließlich Hund Karlchen von Nachbarin Frau Ehrlich verdächtigt. Dieter Rieselkäfer mit seinen Entseuchungsmaßnahmen und alle Protagonisten hatten die Lacher auf ihrer Seite. Öfters spendete das Publikum Szenen-Applaus. Alle Laienschauspieler gingen in ihren auf den Leib geschneiderten Rollen auf. Gut eingeschlagen haben die beiden neuen Akteure Thorsten Rumpelt und Katia di Donato. Erstmals Regie führte Vorsitzender Oliver Dettling, der auch auf die Dienste von Vize-Regisseurin Marga Kempeneers und Regieassistentin und Souffleuse Evelyn Reitz zurückgreifen konnte. Fingerspitzengefühl bei der Maske bewies Lore Spohn und Walter Eschenfelder verantwortete die Technik. Theater-Chef Oliver Dettling lobte das „Super-Publikum“.

Die Salzstetter Theaterspatza geben zwei weitere Vorstellungen im Gemeindesaal Salzstetten, am Samstag, 25. April, um 19.30 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) und am Sonntag, 26. April, um 16.30 Uhr (Einlass 15 Uhr). Eine Kartenvorverkaufsstelle ist bei der Kreissparkasse in Salzstetten, Biergasse 14, 72178 Waldachtal, eingerichtet. Karten-Reservierungen auch bei Elisabeth Steimle, Telefon 073486/10 49, und unter www.salzstetter-theaterspatza.de.

Im Apfelzügle durch die Idyelle


Schwarzwälder-Bote, 05.10.2014 21:20 Uhr

Waldachtal-Salzstetten. Der jüngste gemeinsame Jahresausflug der Salzstetter Theaterspatzen zusammen mit dem Verschönerungsverein führte an den Bodensee.

 

In der Raststätte Hegau gab es zunächst erst einmal ein zünftiges Vesper, um dann gestärkt weiter zu fahren zum ersten Ziel, das Apfelzügle bei Hof Neuhaus.

 

Es wurde eine idyllische Fahrt über Wiesen, Felder und durch die Obstanlagen.

Die Ausflügler machten Halt auf den Höfen, wo sie Einblicke in die vielfältige landwirtschaftliche Produktion erhielten. Zum Abschluss gab es ein reichhaltiges Mittagessen. Anschließend machten sie Stop in Überlingen für einen Stadtbummel.

Der Tag wurde abgerundet durch ein gemütliches Zusammensein in der Gaststätte Zollernblick.

Ein Dankeschön ging an die beiden Vorstände Oliver Dettling und Elmar Schwarz für die Planung und Organisation.