Jana feiert ihr Debüt als jüngste Schauspielerin im Gemeindesaal


 Schwarzwälder-Bote, 11.11.2011 21:05 Uhr

Von Walter Maier

Waldachtal-Salzstetten.

Die Salzstetter „Theaterspatza“ fiebern der Premiere entgegen. Seit vielen Wochen proben sie an ihrem neuen Stück „Ein ehrenwertes Haus“.

Nesthäkchen ist heuer Debütantin Jana Kreidler. Der elfjährigen Tochter von Stamm-Laienschauspielerin Gabi Kreidler ist extra eine Rolle auf den Leib geschneidert worden.

Regie führt die 51-jährige Berlinerin Christina Holz, die auch das Drehbuch für den Dreiakter geschrieben hat. Die neue Regisseurin besucht derzeit Regie- und Schauspiel-Seminare beim Bundesverband Deutscher Amateurtheater Baden-Württemberg. Assistiert wird sie von Oliver Dettling, Akteur und Chef des Vereins.

Start des Stückes: Die Rechnung über den gemeinsamen Stromverbrauch des Mietshauses ist rasant in die Höhe gestiegen. Jetzt ist eine Nachzahlung von 500 Euro fällig. Doch wer ist Schuld? Hausmeister Wurz (Oliver Dettling) macht sich auf der Suche nach der „Zapfstelle“ im Haus. Doch irgendwie ist er mit dieser Aufgabe überfordert, denn der charmanten Conny (Katja Neumann), die Krankenschwester ist und Männer in ihrer Wohnung behandelt, traut er dies nicht zu, obwohl sie mit ihrem Tun für reichlich Verwirrung sorgt.

Wurz flirtet und schwärmt für Conny, stolpert dabei immer über Toni (Jana Kreidler), die aber die Einzige ist, die über alles Bescheid weiß. Die Schwestern Isolde (Gabi Kreidler) und Hilde Geiling (Christina Holz) geben vor, keinen Cent zu besitzen, handeln aber heimlich mit Aktien. Berta Wurz (Brigitte Raab) schwärmt für Möchtegern-Sänger Rudi Giovanni (André Werner). Dabei will doch Klaus-Dieter (Wolfgang Franz) mal so gerne einen Herrenabend mit Rudi erleben. Toni (Jana Kreidler) möchte ihr Taschengeld aufbessern und lauscht an vielen Türen, doch der Hausmeister verjagt sie immer wieder. Das, was sie hört, reicht aus, um über alles Bescheid zu wissen. Es gibt interessante Geschichten und lustige Verwechslungen. Als noch „Der Martin“ (Jürgen Zebrak) auftaucht, geht alles drunter und drüber.

Souffleuse ist Steffi Werner. Die Kulissen gestaltet Oliver Dettling mit seinem Team. Für die Technik sind Rudy Luger und Peter Holz verantwortlich. Bei der Maske legt Lore Spohn Hand an.

Die Premiere der Komödie findet am Samstag, 26. November, im Gemeindesaal Salzstetten statt. Einlass ist ab 19 Uhr. Weitere Aufführungen sind am Samstag, 10. Dezember (Einlass ist ebenfalls ab 19 Uhr) und am Sonntag, 11. Dezember (Einlass ab 16 Uhr) im Gemeindesaal. Für das leibliche Wohl ist bei allen Aufführungen gesorgt. Karten gibt es ab sofort für die Premiere bei der Volksbank und für die beiden anderen Aufführungen bei der Kreissparkasse in Salzstetten.

Die Karten können auch über die Homepage www.salzstetter-theaterspat za.de verbindlich bestellt werden.